Soziales Engagement ist in der KMU fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Wir finden, es ist eine großartige Möglichkeit, Know-How weiterzugeben, das eigene Netzwerk zu vergrößern und Erfahrungen zu sammeln. Dabei möchten wir jedoch nicht als „Gutmenschen“ agieren, sondern suchen uns ausgewählte Projekte aus, die zu uns passen und bei denen beiden Seiten profitieren. Uns ist es wichtig, allen Kunden und Kooperationspartner auf Augenhöhe zu begegnen.

Immer wieder werden wir in unserem KMU-Alltag gefragt, wo wir soziale Projekte finden, die zu uns passen und wie diese ablaufen. Aus diesen Grund haben wir eine neue Serie gestartet, in der die Mitarbeiter der KMU zu ihrem Sozialen Engagement interviewt werden. So bekommen Sie für sich, für Ihr Unternehmen oder Ihre Mitarbeiter vielleicht den ein oder anderen sinnvollen Impuls, Soziales Engagement noch stärker in der Unternehmenskultur zu verankern.

In dieser Woche geht unsere neue Reihe weiter mit einem Interview mit Oliver Raach. Oliver ist seit Mai 2018 in der KMU als Strategic Consultant und bringt eine Menge Erfahrung im CSR-Bereich mit. In 2018 hatte er eine soziale Kooperation mit dem Verein Zeit zum Tanzen e. V.

1. Wie ist das Soziale Engagement zwischen der KMU und Zeit zum Tanzen e. V. zustande gekommen?

Auf dem Sozialen Marktplatz im Sommer 2018 in Stuttgart. Die Faszination „Man singt, musiziert und tanzt, um auszudrücken, was man in Worten sagen will, aber aufgrund sichtbarer oder unsichtbarer Behinderungen nicht mehr sagen kann“ hat mich gleich in den Bann gezogen. Hinzu kommt die Sympathie und spürbare Leidenschaft der Gründerin und Initiatorin Jutta Schüle, ausgezeichnet als „Stuttgarterin des Jahres“. Wir waren gleich auf einer Wellenlänge. Es gibt für mich einfach nichts Schöneres, als Menschen zu helfen. Aus der Isolation, rein ins Leben. Gemeinsam statt einsam. Toll.

2. Was macht die Arbeit mit dem Inklusionsprojekt Zeit zum Tanzen e. V. so besonders?

Für mich ist jeder Mensch gleich. Jeder Mensch verdient gegenseitige Wertschätzung, Achtung, Respekt und Liebe. Wenn ich dann noch mein Hobby als passionierter Musiker und meine Erfahrungen als früherer Kapellmeister bei den Galas der Tanzweltmeisterschaften des TC Ludwigsburg mit der entgegengebrachten Freude der behinderten Menschen in Einklang bringen kann, so ist das ein wundervoller Gewinn und ein Geschenk für alle Beteiligten.

3. Welches Know-How hast du in die Zusammenarbeit mit eingebracht? In welcher Form fand das Soziale Engagement statt?

Um die Bekanntheit des Inklusionsprojekts zu erhöhen, konnte ich als ausgewiesener CSR- und Kommunikationsexperte mehrere Berichte in einschlägigen Fachmedien veröffentlichen, die auf große Resonanz gestoßen sind und somit die Reputation dieses wundervollen Projekts von Jutta Schüle steigerten.

„Kein Mensch kann beim anderen sehen und verstehen, was er nicht selbst erlebt hat“.
Der weltberühmte Schriftsteller und Nobelpreisträger Hermann Hesse hat bereits am Anfang des vergangenen Jahrhunderts die Bedeutsamkeit des Resilienz – Coachings in Verbindung mit dem PeerCounseling erkannt. Das sind Mutmacher, die Schicksalschläge respektive einen dramatischen Bruch ihrer Biographie überwunden haben und nun selbst anderen Menschen helfen, die ähnliches erlebt haben, ihre psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken, um die Krisen zu bewältigen. Da ich mich selbst nach einem schweren Verkehrsunfall, aus ärztlicher Sicht ein hoffnungsloser Fall, aus dem Koma mit großer Willensstärke erfolgreich ins Leben zurück gekämpft habe, gebe ich nun gerne mein Wissen weiter, damit andere, vom Schicksal geplagte Menschen es mir gleich tun. Das macht mich glücklich und erfüllt mich mit großem Stolz, da ich schon zahllosen Menschen mit Handicap, Hirnverletzungen, Schlaganfallpatienten, behinderten Kindern und deren Familien aus persönlichen Notsituationen als Resilienz-Coach geholfen habe.

4. Was waren die zentralen Ergebnisse des Workshoptages?

Da meine Vision und authentisch gelebte Intension gemeinsam mit Jutta Schüle die uneingeschränkte Integration in die Gesellschaft aller Teilnehmer des Inklusionsprojekts ist, bedarf es nicht nur einem Workshop, sondern mehrerer. Auch Einzelgespräche gehören dazu. Die Ziele sind die Stärkung von Körper, Geist und Seele, der Abbau der Berührungsängste sowie die Stärkung der Kondition, Koordination, Beweglichkeit und des Körpergefühls.

5. Welche Erkenntnisse konntest Du für Dich persönlich aus der Zusammenarbeit ziehen?

Wenn behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen, ohne Vorurteile und ohne Dissonanzen, sondern mit Freude und auf Augenhöhe dasselbe Ziel verfolgen, so macht mich das unendlich glücklich. Dieses starke Gefühl etwas Gutes vollbracht zu haben, gibt mir immer noch mehr Kraft und Ideenreichtum für meine berufliche Tätigkeit als Strategic Business Consultant bei der KMU.
Last but not least möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei Jutta Schüle bedanken für die auf gegenseitiger Wertschätzung basierende Zusammenarbeit.

Vielen Dank an Oliver für das Interview!

Über das soziale Projekt von Oliver hat auch die Fachzeitschrift für Gesundheitswesen Pro Vita berichtet.

Wir sind überzeugt davon, dass eine strategische Ausrichtung im Bereich Corporate Social Responsibility für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation darstellt. Daher entwicklen wir seit vielen Jahren maßgeschneiderte Konzepte für Unternehmen und unterstützen bei der Umsetzung. Für weitere Information stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Weitere Informationen: KMU-kreative Marketingunterstützung erstellt sinnstiftende Marketing- und Kommunikationskonzepte für mittelständische Unternehmen.
Für unsere Arbeit wurden wir schon mehrfach ausgezeichnet z.B. beim Mittelstandsprogramm „Erfolg durch Innovation“ und als Top Consultant/CSR Berater im Mittelstand. Aufgrund unseres sozialen Engagements wurden wir als Preisträger des  LEA Mittelstandspreis 2017 vom Wirtschaftsministerium ausgezeichnet.  Seit 2018 gehört die KMU zu den WIN-Charta-Unternehmen und hat sich mit ihrem Zielkonzept dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet.
Die KMU-kreative Marketingunterstützung mit Sitz in Stuttgart wurde 2008 von Katja Hofmann mit dem Ziel ins Leben gerufen, sinnstiftendes Marketing umzusetzen – und dies mit Erfolg. Katja Hofmann ist Autorin, Dozentin für Marketing. Die KMU entwickelt Seminare und ist Expertin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Soziales Engagement gehört dabei zur Unternehmenskultur – Persönliches, ehrenamtliches Engagement der Agenturgründerin und jeder ihrer Mitarbeiter bei verschiedenen sozialen Projekten ist Teil des Unternehmenskonzeptes.

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