Liebe Voraus-, Quer- und Erfolgsdenker,

wie schön hört sich das denn bitte an? Eine unversteuerte Nebeneinkunft, mit flexiblen Arbeitszeiten und geringstem Aufwand. Und wenn dazu auch noch kommt, dass man die Umwelt schont, nachhaltig wirtschaftet, dann hört sich dieses Modell doch spitze an, oder? Die Rede ist von dem neuen Trend namens „Share Economy“, der sich langsam aber sicher im ganzen Netz ausbreitet und alt eingesessene Konzerne und bewährte Modelle zum Schwanken bringt. Was die sogenannte Share Economy ist und welche ein oder andere Tücke sich doch dahinter verbirgt, erfahrt ihr heute:

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Share Economy – Was ist das?

Wir entwickeln uns immer stärker zu einer Gesellschaft, in der Privateigentum an Bedeutung verliert und Gebrauchsgüter gemeinsam genutzt werden. Bekannte Beispiele sind zum Beispiel Carsharing, Couchsurfing oder Musikportale wie Spotify.

Mittlerweile kann man fast alles teilen: die Wohnung, das Auto, Bücher, landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge, Gärten, und, und, und.

Der Vorteil bei dem Ganzen: Menschen kommen in Kontakt, Kunden sparen, und Anbieter verdienen ein wenig Geld. Auch die Umwelt freut sich: Durch den Trend zum Teilen werden allgemein weniger Gebrauchsgüter neu gekauft, dafür aber umso öfter verwendet, bis sie in der Tonne landen. Diese Art des Teilens kann natürlich nur durch das Internet zustande kommen. Unsere Welt ist stärker und schneller vernetzt als jemals zuvor, das macht es uns ganz einfach, mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen.

 

Kennt ihr schon Airbnb und Uber?

Ganz aktuell in der Presse sind die beiden Unternehmen Airbnb und Uber. Erstgenannter fällt wohl unter den Begriff Couchsurfing. In 190 Ländern werden Privatunterkünfte für vergleichbar wenig Geld angeboten. Uber hingegen macht den alt eingesessenen Taxiunternehmen starke Konkurrenz, indem er Privatleute, die ein Auto besitzen, als Taxifahrer engagiert. Beide Unternehmen müssen eigentlich kaum mehr tun, als organisieren und vermitteln, stauben dafür aber eine ordentliche Provision ab.

Der Haken an dem Ganzen: natürlich gibt es immer schwarze Schafe, die ihr Auto oder ihre Wohnung nahezu professionell dazu nutzen, sich das Arbeitslosengeld “schwarz” aufzubessern. Ein weiterer Nachteil ist wohl, dass man eben nicht immer nur mit netten Leuten Kontakte schließt. Die eigene Privatsphäre wird durch den Besuch eines Fremden extrem eingeschränkt, und je nach dem, wen man da im eigenen Auto oder der Wohnung sitzen hat, kann dies äußerst unangenehm werden.

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Ihr wollt mitmachen?

Wir haben für euch ein paar Tipps für Plattformen zusammengestellt:

Reisen:

  • www.couchsurfing.org
  • www.hospitalityclub.org
  • www.bewelcome.org
  • www.sustainablecouch.org
  • www.warmshowers.org – für Radreisende
  • www.Campinmygarden.com – könnt ihr einen privaten Garten als Zeltplatz mieten

Gemeinsamer Garten:

  • www.makecsa.org – gemeinsam ackern -Landwirte schließen sich mit Gemüsefans zusammen
  • www.solidarische-landwirtschaft.org – hier findet ihr weitere Bauernhöfe
  • www.garten-teilen.de – Gemeinschaftsgärten in Deutschland finden
  • www.tauschgarten.de – hier könnt ihr Pflanzen, Samen oder Gartenartikel tauschen

Haus tauschen:

  • www.intervac-homeexchange.com
  • www.haustauschferien.com
  • www.homelink.de

Arbeitskraft gegen neue Erfahrungen:

  • www.wwoof – für Jobs auf Biobauernhöfen
  • www.workaway.info – von Empfangsassistentin in Adalusien bis zum Schwimmlehrer in Hawai
  • www.bergeinsatz.ch – für einen Einsatz auf Bergbauernhöfen in der Schweiz, vermittelt von der Caritas

 

 

Unser Fazit:

Wir freuen uns jedenfalls über die unglaublichen Möglichkeiten, die wir in unserer vernetzten Welt zu bieten bekommen. Wer weiß, wohin sich der Trend entwickeln wird? Sicher ist, dass eine Welt in der geteilt wird, vielleicht auch eine nachhaltigere und sozialere Welt ist. Wir freuen uns auf die Zukunft und was uns noch alles erwartet!

Somit: Sei wer du bist, sei erfolgreich und gestalte dein Leben immer noch etwas besser.
Euer
KMU-Team
Katja Hofmann

  • Grafik 1aDie nächsten öffentlichen Auftritte von Katja Hofmann:
    17.10.14 Stuttgart – Seminar: Erfolg mit Ihrem guten Namen
  • 22.11.14 Stuttgart – Seminar: Landesverband Handwerksjunioren Baden-Württemberg
  • 04.12.14 Aschaffenburg – Seminar: sinnstiftendes Marketing, IHK Aschaffenburg
  • 29.01.15 Bonn – Seminar: Jahresforum Process Excellence Woche DACH 2015
  • Weitere Termine und Informationen zu Vorträgen von Katja Hofmann

Weitere Informationen:

KMU- Konzepte mit Unternehmenserfolg, Katja Hofmann Marketingexpertin aus Stuttgart. Sie schreibt Bücher, entwickelt Seminare und ist gefragte Referentin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Der SWR bezeichnet sie als Expertin für sinnstiftendes Marketing. Die KMU-Hofmann ist der einzige auf Corporate Social Responsibility (unternehmerische Gesellschaftsverantwortung) spezialisierter Mittelstandsbetrieb in Deutschland, der mit dem Siegel “Top Consultant” 2014/15 ausgezeichnet wurde. Entscheidend für diese Auszeichnung ist eine kundengerechte, mittelstandsorientierte Beraterleistung.
info@kmu-hofmann.de| www.kmu-hofmann.de | Kontaktformular

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Fotos: Pixabay.com, parts-257161_280, legs-434918_1280

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