Innovationen gerade im technischen Bereich waren selten so auf dem Vormarsch wie heutzutage. Aber auch beispielsweise im Dienstleistungssektor wird es immer wichtiger, sich durch innovative und kreative Ideen von der Masse und/oder der Konkurrenz abzusetzen.

Schon Bill Gates sagte: „Die größte Gefahr für unser Geschäft ist, dass ein Tüftler irgendetwas erfindet, was die Regeln in unserer Branche vollkommen verändert.“

Eine Branche kann sich also meist nur dann weiterentwickeln und revolutioniert werden, wenn jemand mit frischen Ideen und Mut dazukommt oder wenn man über den Tellerrand hinausblickt. Gerade vielen Managern fällt es sehr schwer, neue Ideen zu entwickeln. Besonders in Branchen, in denen Kreativität auf den ersten Blick keine allzu große Rolle spielt (wie z. B. in der Ölbranche) ist es unabdingbar, den Kreativitätsprozess der Mitarbeiter aktiv zu fördern. Einige große Konzerne engagieren hierfür extra ein Expertenteam aus Psychologen, die den Unterschied von kreativen und weniger kreativen Mitarbeitern erörtern sollte. In einem Ölkonzern ergab diese Untersuchung (laut dem Forscher Richard L. Weaver im Buch „Rationalität der Kreativität? Multidisziplinäre Beiträge zur Analyse der Produktion Organisation und Bildung von Kreativität“ von Stephan A. Jansen) Folgendes: „Der Hauptunterschied zwischen den kreativen und den weniger kreativen Mitarbeitern besteht schlicht darin, dass die kreativen Leute sich selbst als kreativ einschätzen, während die weniger kreativen genau das nicht tun.“ Es geht also darum, das eigene kreative Potenzial selbst einschätzen zu können, damit es auch an den passenden Stellen eingesetzt werden kann.

 

Die Fähigkeit eines Unternehmens, neue Ideen und Innovationen zu entwickeln, nennt man Corporate Creativity. Um am Markt standhalten zu können, ist es wichtiger denn je, dass sich Organisationen darauf besinnen, diesen Teil ihres Unternehmens voranzutreiben.

 

Natürlich gibt es Führungskräfte, die kreativer sind als andere. Laut einer Studie von amerikanischen ProfessorInnen zeichnen sich innovative Führungspersönlichkeiten durch folgende Qualitäten aus:

  • Verknüpfen
  • Hinterfragen
  • Beobachten
  • Experimentieren
  • Vernetzen

 

Jedoch ist es auch hier wichtig zu beachten, dass die Kreativität einer Führungskraft alleine nicht genug ist. Denn: Um neue Ideen erfolgreich und nachhaltig umzusetzen, braucht es zwingend die Begeisterung und das Engagement der Mitarbeiter. Eine solche Motivation lässt sich aber nicht von einer Führungsebene nach unten herab diktieren, sondern verlangt nach einer Unternehmenskultur, die die kreative Mitarbeit der Mitarbeiter gezielt fördert und das nicht nur bei den sowieso kreativ arbeitenden Abteilungen, sondern durchweg durch alle Unternehmensbereiche. Hierfür ist es wichtig, bestehende Prozesse immer wieder kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, ohne dass sich betroffene Personen oder Teams angegriffen fühlen. Das kann durch ausreichende Transparenz und Kommunikation erreicht werden. Alles in allem also ein sehr anstrengender und fordernder Schritt, der jedoch auch unheimlich spannend ist und das Unternehmen voran bringt.

 

Innovation entsteht nicht zufällig. Der Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, folgte bei Erfindungen einer bestimmten Systematik:

  1. Seien Sie offen – so erkennen Sie Erfolgschancen
  2. Verlassen Sie gewohnte Denkmuster und hinterfragen Sie Ihre innere Einstellung – fernab von „das haben wir schon immer so gemacht, das passt schon.“
  3. Holen Sie sich Inspiration aus Ihrem Leben – durch Menschen um Sie herum, eine Reise oder bewusste Auszeiten
  4. Erzeugen Sie Begeisterung und bauen Sie Spannung auf – trauen Sie sich, der/die Erste bei etwas zu sein.
  5. Ordnung und Optimierung Ihrer Ideen: Sortieren, Fakten checken, anpassen, Plan erstellen – Loslegen!
  6. Vermitteln Sie den Nutzen Ihrer Innovation – unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit einer überlegten Kommunikations- und Vermarktungsstrategie

 

Gerade der letzte Punkt ist entscheidend – jede noch so großartige Innovation muss an den Mann/die Frau gebracht werden. Dafür ist ein passendes Vermarktungskonzept nötig, welches nicht nur bei potenziellen Kunden Begeisterung auslöst, sondern gerade auch bei den Beteiligten eines Projekts. So kann Ihre Vision Wirklichkeit werden. Durch Thinktanks oder andere agile Projektmethoden und/oder durch verschiedene Kreativitätsmethoden, lasen sich Plateaus im Projekt überwinden, damit Sie stetig Fortschritte machen.

 

Wir bei der KMU leben und handeln nach dem Motto: „Wer sein kreatives Potenzial nicht nutzt, riskiert seine unternehmerische Zukunft.“ Daher sind wir stets auf der Suche nach Innovations- und Kreativitätspotenzial bei unseren Kunden, aber auch bei uns selbst. Für mehr Informationen nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie

 

 

Weitere Informationen: KMU-kreative Marketingunterstützung erstellt sinnstiftende Marketing- und Kommunikationskonzepte für mittelständische Unternehmen.
Für unsere Arbeit wurden wir schon mehrfach ausgezeichnet z.B. beim Mittelstandsprogramm „Erfolg durch Innovation“ und als Top Consultant/CSR Berater im Mittelstand. Aufgrund unseres sozialen Engagements wurden wir als Preisträger des  LEA Mittelstandspreis 2017 vom Wirtschaftsministerium ausgezeichnet.  Seit 2018 gehört die KMU zu den WIN-Charta-Unternehmen und hat sich mit ihrem Zielkonzept dem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet.
Die KMU-kreative Marketingunterstützung mit Sitz in Stuttgart wurde 2008 von Katja Hofmann mit dem Ziel ins Leben gerufen, sinnstiftendes Marketing umzusetzen – und dies mit Erfolg. Katja Hofmann ist Autorin, Dozentin für Marketing. Die KMU entwickelt Seminare und ist Expertin für Zukunfts- und Unternehmensentwicklung. Soziales Engagement gehört dabei zur Unternehmenskultur – Persönliches, ehrenamtliches Engagement der Agenturgründerin und jeder ihrer Mitarbeiter bei verschiedenen sozialen Projekten ist Teil des Unternehmenskonzeptes.

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