Die KMU hat ab Juni 2012 Verstärkung erhalten –  und nutzt junge wissenschaftliche Impulse!

 

Herzlich willkommen Dennis Dietrich

Dennis Dietrich ist ab Juni 2012 für die KMU tätig

Dennis Dietrich ist ab Juni 2012 für die KMU tätig

KMU: Dennis, du bist Masterstudent an der Hochschule Künzelsau und studierst Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement. Viele Unternehmen kämpfen damit, dass sie guten Nachwuchs finden. Die großen Konzerne müssten doch Schlange stehen, wenn du als gut ausgebildeter junger Mensch anklopfst. Nun machst du dein Praktikum bei der KMU, einem kleinen, innovativen Unternehmen. Dies ist eher ungewöhnlich. Wie hast du die KMU – Katja Hofmann denn kennengelernt?

Offen für Neues

 Dietrich: Das war bei einem Vortrag. Katja Hofmann hat referiert zum Thema Sponsoring und hat gezeigt, wie gerade kleine Betriebe mit einem geringen Budget auf sich aufmerksam machen können. Ich habe gespürt, dass sie offen ist für Neues. Zudem macht sie erfolgreich genau das, was meine Professoren als kaum umsatzträchtig einstufen und was ich mir für die Zukunft vorstellen könnte: Sponsoring für kleine und mittelständische Unternehmen. Daher habe ich sie nach dem Vortrag einfach angesprochen und ihr meine Bewerbung geschickt.

Als Student hat man aufgrund der Distanz zur Praxis ja einen eher getrübten Blick für das Große und Ganze. Dementsprechend ist man sich nicht darüber bewusst, dass man als so genannter „High Potential“ gehandelt werden könnte. Ich schätze mich glücklich, dass auch ich die Möglichkeit gehabt hätte, bei großen Unternehmen mein Praktikum ableisten zu können aber ich wollte nicht nur den großen Namen im Lebenslauf haben, sondern darüber hinaus nachhaltig etwas für mich lernen.

Der Praktikant als billige Arbeitskraft oder wertvoller Impulsgeber

Ich sehe das Praktikum als einen wichtigen Teil meines Studiums an, um hier die erlernten Inhalte in der Praxis umzusetzen. Aus früheren Praktika und Studententätigkeiten weiß ich aber, dass bei großen Firmen und Konzernen dieser Teil der Ausbildung zweitrangig ist, sondern Praktikanten als billige Arbeitskraft gesehen werden. Das mag für viele Studenten in Ordnung sein und der Name im Lebenslauf dann der entsprechende Lohn, aber für mich sollte es diesmal um die Praxisnähe und Umsetzung meines Wissens gehen.

Da ich genau dies bei der KMU – Katja Hofmann machen kann und hier auch das Gefühl habe, dass auf meine Meinung und mein Wissen Wert gelegt wird und dies auch im Endergebnis sichtbar ist, macht mich das stolz und bringt mir jeden Tag aufs Neue Spaß.

 

KMU: An der Fachhochschule lernt ihr doch vor allem Marketingstrategien aus großen Unternehmen kennen? Warum hast du dich dann für ein Unternehmen aus der Praxis entschieden, das kleine und mittelständische Unternehmen als Zielgruppe hat? Was reizt dich an dieser Arbeit?

Nicht die Kampagnen von Weltkonzernen mit Millionenbudget, sondern die Anforderungen von KMU´s verstehen

Dietrich: Genau das meine ich mit dem getrübten Blick. In der Vorlesung geht es darum, Kampagnen von Weltkonzernen zu analysieren denen ein mehrstelliges Millionenbudget zur Verfügung steht, aber dies ist ja nur ein Ausschnitt der Praxis.

Für mich stellen kleine und mittelständische Unternehmen ebenso einen wichtigen Bestandteil unseres Wirtschaftssektors dar. Zu verstehen, wie die Spielregeln hier sind, auf welchem Niveau Marketing betrieben wird und welche Herausforderungen hiermit verbunden sind, stellt für mich einen großen Mehrwert dar.

 

KMU: Sponsoring ist in großen Unternehmen fest in der Marketingstrategie verankert. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen wird dies häufig als unnütze Geldausgabe gesehen und nicht als effizientes Marketingtool. Wie siehst du dies? Was denkst du, müsste ein Sponsoring haben, dass es für z.B. einen Handwerker interessant ist? Wie wird dies in der KMU umgesetzt?

Sponsoring ist eine Partnerschaft nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung

 Dietrich: Grundsätzlich stellt das Sponsoring, sei es nun sportlicher oder kultureller Natur, für mich den idealen Weg dar, Werbung mit Nachhaltigkeit und Mehrwert zu verbinden.  Wichtig hierbei ist aber meiner Meinung nach, dass von beiden Seiten, dem Sponsoringnehmer und dem Sponsoringgeber, darauf geachtet wird, dass die Ziele, die durch das Sponsoring erreicht werden sollen, homogen sind und das beidseitiges Verständnis dafür vorhanden ist, dass Sponsoring eine Partnerschaft nach dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung darstellt. Wir in der KMU suchen nach vorhandenen Potenzialen um diese nach außen wirksam darzustellen, um hiermit einen noch größeren Mehrwert für das Engagement zu erreichen.

 

KMU: Was ist das Erstaunlichste, was du bisher bei der KMU erfahren hast?

Dietrich: Erstaunlich für mich war, wie schnell ein neuer Auftrag zustande kommen kann. Ich hatte immer gedacht, dass für Marketingberatungen ebenso wie bei den Werbeagenturen ein so genannter „Pitch“ um den Zuschlag an dem Projekt vorausgeht, an dem jede Agentur seine Ideen für das Projekt vorschlägt.

 

KMU: Wagen wir mal einen Ausblick in die Zukunft. Was denkst du, wie sich das Wirtschaftsleben weiter verändert? Was sind deine Ziele und Visionen für die Zukunft?

Es wird nicht einfacher für KMU´s am Markt – eine klare Marketingstrategie hilft

 Dietrich: Ich für meinen Teil glaube, dass das Wirtschaften in Deutschland für die kleinen und mittelständischen Unternehmen immer schwieriger und druckvoller werden wird. Gerade wenn man ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, die ersetzbar sind. Die Zeiten in denen man zum Handwerker XY gegangen ist, weil es der Einzige in der Nähe war, sind vorbei. Ich kann heute mein Angebot problemlos z.B. bei MyHammer anbieten und warten, bis sich die Handwerker gegenseitig im Preiskampf quasi ersticken.

Genau aus diesem Grund braucht man eine klare Marketingstrategie und das daraus resultierende Wissen, wo die eigenen Stärken liegen, was einen einzigartig macht und wie ich dies gewinnbringend nach außen kommunizieren kann.

Meine Vision ist es, genau dies den kleinen und mittelständischen Unternehmen bewusst zu machen. Ich finde es sehr schade, dass Dienstleistungen und Produkte heute über das Internet verramscht und somit oftmals auch Existenzen gefährdet werden –  aber genau hier muss ein Umdenkungsprozess beginnen. Diesen Umdenkprozess möchte ich weiter vorantreiben und somit den Unternehmen zu neuen Erfolgen verhelfen.

 

KMU – Frage an Katja Hofmann: Warum hast du dich für die Zusammenarbeit entschieden? Was ist deine Motivation/Ziel?

Ja-Sager als Mitarbeiter sind zwar für das Ego der Führungskraft bequem, nicht aber für die Entwicklung von Unternehmen

 Hofmann: Dennis und ich kennen uns ja schon seit über einem Jahr und hatten bereits über eine Zusammenarbeit im Praktikum gesprochen, doch ein großer Name eines Konzerns im Lebenslauf  bringt eben Pluspunkte für die spätere Berufswahl. Somit war ich doch sehr erfreut, dass Dennis sich für die Möglichkeiten bei der KMU entschieden hat. Neue Impulse aus der Wissenschaft mit unseren Praxiserfahrungen gepaart, ist für uns und unsere Kunden ein großer Mehrwert.

Dennis ist jemand, der Erfolg sehen will, der ausprobieren will, ob seine Ideen ankommen, und dies sieht er hier. Keine langen Entscheidungswege und Hierarchien. Wir haben eine Idee, arbeiten diese aus und setzen sie um. Und genau das macht mit ihm sehr viel Freude! Er ist jemand der mitdenkt, der eine eigene Meinung hat und auch, wenn es ihm nicht gefällt den Mund aufmacht. Und genau dies brauchen wir in Unternehmen, um die steigenden Anforderungen am Markt zu erreichen und weiter voranzukommen. “Ja-Sager” als Mitarbeiter sind zwar bequem, doch nur für das eigene Ego der Führungskraft!

Mein Ziel ist es, ihm Lust zu machen, auch auf kleine und mittelständische Unternehmen, und dass er entdeckt, welche Potenziale es hier gibt. Denn wenn noch mehr Unternehmen Sponsoring machen und somit Vereine und Organisationen unterstützen, dann wird die Welt doch noch lebenswerter für uns alle!

 

Als neuste Errungenschaft dieser Zusammenarbeit entsteht am dem 20.06.12 der KMU-Blog, in dem wir aus der Trendschule und Ideenschmiede berichten.

 

Bekommen Sie gratis Email Benachrichtigungen!

Registrieren Sie sich jetzt, um eine Email zu erhalten, wenn ich neue Inhalte publiziere.

I agree to have my personal information transfered to MailChimp ( more information )

Ich werde niemals Ihre Email Adresse weitergeben, handeln oder verkaufen. Sie können die Benachrichtigung jederzeit abbestellen.